Essen bewegt sich,
nur gemeinsam.
Mobilität ist mehr als Verkehrsplanung. Sie entscheidet, wer am Leben der Stadt wirklich teilhaben kann.
Wege schaffen Teilhabe.
Ob Kind auf dem Schulweg, Senior auf dem Weg zum Arzt oder Pendlerin in der Straßenbahn, alle brauchen funktionierende, sichere und zugängliche Wege. Doch die Realität in Essen spiegelt diese Vielfalt oft nicht wider, und die Menschen, die das täglich erleben, werden selten gefragt.
Mobilität ist keine Frage des Verkehrs, sondern eine Frage der gesellschaftlichen Teilhabe.
Gemeinsam mit Bürger:innen wollen wir Alltagserfahrungen sichtbar machen, Problemstellen kartieren und konkrete Lösungsideen entwickeln, nicht als Entweder-oder zwischen Auto, Fahrrad und Bus und Bahn, sondern als kluges Miteinander für alle Generationen.
Drei Säulen, ein Ziel.
StadtVerbindung arbeitet auf drei Ebenen gleichzeitig, weil Mobilität nur dann wirklich besser wird, wenn Daten, Dialog und sichtbare Aktion zusammenwirken.
Problemstellen sichtbar machen
Bürger:innen melden Gefahrenstellen, fehlende Querungsmöglichkeiten und schlecht erreichbare Haltestellen direkt auf einer gemeinsamen Karte. Diese Karte wächst zur belastbaren Datengrundlage für Stadtratsanträge.
Gespräche führen, Lösungen finden
In Schulen, Jugendzentren, Seniorentreffs und auf Marktplätzen kommen Menschen zusammen, um über Mobilität in ihrem Stadtteil zu sprechen. Mach mit! Essen übernimmt Moderation und Vernetzung, die Ergebnisse fließen direkt in Stadtratsanträge ein.
Einmal im Jahr sichtbar handeln
Jedes Jahr zur Europäischen Mobilitätswoche wird eine gemeldete Problemstelle exemplarisch bespielt, durch eine Bürgeraktion vor Ort, eine temporäre Umgestaltung und mediale Sichtbarkeit.
Du kennst einen Weg, der fehlt?
Melde Gefahrenstellen, fehlende Wege oder Ideen für bessere Mobilität direkt auf unserer gemeinsamen Karte. Jede Meldung wird ausgewertet und fließt in konkrete Stadtratsanträge ein.
Zur Problemstellen-Karte Essen
Trag ein, wo Wege fehlen, wo es gefährlich wird oder wo du dir Verbesserungen wünschst. Problemstelle melden, Idee einreichen oder bestehende Meldungen unterstützen, alles auf einer Karte.
Deine Alltagserfahrung zählt.
Du musst kein Verkehrsfachmann sein, um etwas zu verändern. Deine Erfahrungen als Fußgänger:in, Radfahrer:in, Busfahrgast oder Elternteil sind genau das, was dieses Projekt braucht.
Problemstelle melden
Du kennst eine gefährliche Kreuzung, eine fehlende Querung oder eine unzugängliche Haltestelle? Trag sie in unsere Karte ein und bring sie damit auf die politische Agenda.
An Dialogen teilnehmen
Komm zu einem unserer Gesprächsformate in deinem Stadtteil. Deine Alltagsperspektive ist genauso wichtig wie Fachwissen und wird direkt in Lösungsvorschläge eingearbeitet.
Bei der Pilotaktion mitmachen
Werde Teil der jährlichen Bürgeraktion zur Europäischen Mobilitätswoche und gestalte deinen Stadtteil aktiv und sichtbar mit.
Als Organisation kooperieren
Schulen, Vereine, Senioreneinrichtungen und Unternehmen sind herzlich eingeladen, als Kooperationspartner mitzumachen und eigene Formate beizutragen.
Mobilität betrifft alle.
StadtVerbindung ist bewusst generationenübergreifend angelegt, weil Mobilität je nach Lebensphase völlig unterschiedliche Fragen aufwirft.
Aus Bürgerstimmen werden Stadtratsentscheide.
Kurzfristig
Erste dokumentierte Problemstellen in einem Essener Pilotbezirk, mit dem Ziel, daraus einen ersten Stadtratsantrag zu formulieren und Bürgernähe im Wahlkreis zu zeigen.
Langfristig
Eine dauerhafte Datengrundlage für Mobilitätspolitik in Essen, konkrete Stadtratsanträge mit echtem Bürgermandat und ein wachsendes Netzwerk aus engagierten Menschen und Organisationen.
Ein Gesicht hinter dem Projekt.
StadtVerbindung wird von Menschen getragen, die sich ehrenamtlich für Essen einsetzen und die Stadt aus ihrer eigenen täglichen Erfahrung kennen.
Florian Stange
Ehrenamtlicher Projektbegleiter, sachkundiger Bürger im Ausschuss Verkehr und Mobilität der Stadt Essen
